Poster drucken: Dateiformat, Auflösung & Papier – die Checkliste

Du willst ein Poster drucken lassen – und am Ende soll es genau so aussehen wie auf Deinem Bildschirm: scharf, farbtreu und ohne böse Überraschungen (Rand abgeschnitten, Text zu nah am Rand, Pixel). Mit dieser kurzen Checkliste bekommst Du Druckdaten und Papierwahl so hin, dass Dein Poster professionell wirkt.

1) Das richtige Format: Standardformate vs. Wunschformat

  • Standardformate (z. B. A3, A2, A1) sind ideal, wenn Du schnell und unkompliziert bestellen willst.
  • Wunschformat lohnt sich, wenn Dein Motiv exakt auf einen Rahmen, ein Display oder eine Fläche passen muss.

Tipp: Entscheide das Format zuerst – alles andere (Auflösung, Layout, Beschnitt) hängt davon ab.

2) Auflösung: wie viele DPI braucht Dein Poster?

Faustregel:

  • Normale Betrachtungsdistanz: 150–200 DPI reichen oft völlig.
  • Sehr nah betrachtet / feine Details / kleine Schrift: eher 300 DPI.

Wichtig: Die DPI beziehen sich auf die Endgröße. Ein Bild mit 300 DPI in A5 ist nicht automatisch scharf in A1.

3) Beschnitt & Sicherheitsabstand: die häufigsten Fehlerquellen

Damit beim Schneiden nichts „komisch“ aussieht:

  • Beschnitt (Bleed): plane rundum 2–3 mm ein (je nach Produktvorgabe).
  • Sicherheitsabstand: Text, Logos und QR-Codes nicht an den Rand kleben – innen mindestens 5–10 mm Luft lassen.

4) Farbe: RGB vs. CMYK

  • Am Bildschirm siehst Du RGB.
  • Gedruckt wird in der Regel CMYK.

Wenn Dir Farbtreue wichtig ist: exportiere als PDF mit passenden Druckeinstellungen und vermeide Neonfarben, die im Druck nicht 1:1 darstellbar sind.

5) PDF-Export: so lieferst Du druckfertig

Für Poster ist ein PDF fast immer die beste Wahl. Achte beim Export auf:

  • richtige Endgröße
  • Beschnitt aktiviert
  • Schriften eingebettet (oder bei Bedarf in Pfade umgewandelt)
  • Bilder nicht unnötig komprimiert

6) Papierwahl: welches Material passt zu Deinem Motiv?

  • Matt: weniger Spiegelungen, wirkt edel – super für Text/Design.
  • Glänzend/Satin: kräftigere Farben – ideal für Fotos/Motive mit viel Kontrast.
  • Höhere Grammatur: stabiler, hochwertiger Eindruck.

Wenn Du magst: sag kurz, ob es eher Foto, Grafik oder Typo ist (und ob’s eingerahmt wird) – dann kann man die Papierwahl sehr zielgenau treffen.

7) Mini‑Checkliste (zum schnellen Abhaken)

  • Format final festgelegt
  • Bilder ausreichend groß (Endgröße + DPI)
  • Beschnitt gesetzt + Sicherheitsabstand eingehalten
  • Farben plausibel (keine „RGB-Neon-Überraschung“)
  • PDF korrekt exportiert (Größe, Schriften, keine kaputte Komprimierung)

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